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Im Rahmen einer von der Initiative Wahlstedt organisierten Veranstaltungsreihe hat der Dipl.-Ökologe Klaus Koch vom Umweltnetzwerk Hamburg am 11.07.2019 über die Umweltbelastungen durch Asphaltmischanlagen referiert und Schwachpunkte am Wahlstedter Asphaltwerk aufgezeigt. Die Präsentation inklusive Vorschlage eines Maßnahmenpaketes zur Minderung der Umweltauswirkungen durch die Asphaltmischanlage steht nun bei uns zur Verfügung.

Im Rahmen einer von der Initiative Wahlstedt organisierten Veranstaltungsreihe hat der Dipl.-Ökologe Klaus Koch vom Umweltnetzwerk Hamburg am 11.07.2019 über die Umweltbelastungen durch Asphaltmischanlagen referiert und Schwachpunkte am Wahlstedter Asphaltwerk aufgezeigt. Die Präsentation inklusive Vorschlage eines Maßnahmenpaketes zur Minderung der Umweltauswirkungen durch die Asphaltmischanlage steht nun bei uns zur Verfügung.

Vortrag: Umweltbelastungen duch Asphaltmischanlagen

Auf Grund seiner Nähe zur nächsten Wohnbebauung sowie der sensiblen Nutzungen wie der Kindergarten (in der Doktor-Hermann-Lindrath-Straße) und die Behindertenwerkstatt (Industriestraße) halte ich den Standort des Asphaltwerkes Wahlstedt für nicht genehmigungsfähig.

DIPL.-ÖKOLOGE KLAUS KOCH

Aussage des Referenten Dipl.-Ökologe Klaus Koch, Umweltnetzwerk Hamburg, zum Thema "ASPHALTWERK - UMWELTBELASTUNGEN FÜR ANWOHNER". In Kürze werden wir Einzelheiten über die Veranstaltung am 11.07.2019 berichten.

Foto von der Veranstaltung "Asphaltwerk – Umweltbelastungen für Anwohner"

Maßlose Gier lässt bei Betreibern von Gaserzeugungsanlagen (sog. „Biogas“-Anlagen) alle Hemmungen fallen: der Maisanbau in Schleswig-Holstein, und insbesondere um Wahlstedt, hat skandalöse Ausmaße erreicht.

Biogasanlage

Im Osten und Norden Wahlstedts steht auf ca. 80 bis 90 % der landwirtschaftlichen Fläche nur noch Mais, zum Teil im zweiten und sogar dritten Jahr in Folge auf demselben Acker (Zum Vergleich: In Schleswig-Holstein wird auf ca. 27% der Ackerflächen Mais angebaut).

Maisfeld

Dabei bilden die „standortangepassten Fruchtfolgen ein Kernelement der guten fachlichen Praxis“ in der Landwirtschaft (Quelle: Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein).

Bereits ab einem Flächenanteil von 40% Maisanbau ist mit negativen Effekten auf die Artenvielfalt zu rechnen

Bauernverband Schleswig-Holstein

Maisanbau wird in Verbindung gebracht mit Verarmung der Biozönose, Grundwassereinträgen mit Nitraten und Pestiziden (vgl. Landschaftsrahmenplan LRP Bd. 2, Kap. 5), Rückgang von Insekten- und Vogelbeständen sowie einem extremen Landschaftswandel (Quelle: Prof. emeritus Dr. Wolfgang Riedel, Flensburg, https://www.nul-online/Magazin/Extremer-Landschaftswandel-durch-agrarische-Fehlentwicklungen).

40 bis 50% aller oberflächennahen Grundwasserbrunnen sind bereits mit Nitraten belastet. Die gegenwärtige Entwicklung, d.h. das Negieren jeglicher Verantwortung für die Umwelt, den Boden und den Gewässerschutz durch die Gasanlagenbetreiber in und um Wahlstedt wird die Situation noch verschärfen.

Maisfeld

Das Naturschutzgesetz Schleswig-Holstein schreibt vor, dass unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und zu bewahren sind.

Wir fragen uns:

  • Gilt das nicht für die Wahlstedter Gasanlagen-Betreiber?
  • Warum gibt es keine verbindlichen Vorgaben zur Fruchtfolge?
  • Warum gibt es keine Kontrollen und Konsequenzen, wenn gegen die Empfehlungen von Fachleuten verstoßen wird?

UNSER KOMMENTAR:

Die Segeberger Zeitung berichtete am 08.07.2019  anlässlich einer Sitzung des Kreisbauerntags in einem ausführlichen Bericht über den Problemkreis des landwirtschaftlich verursachten Klimawandels („Landwirtschaft trägt zum Klimawandel bei“, SZ, 08.07.2019 Seite 15).

Wir sind ein Teil des Problems, können aber auch ein Teil der Lösung sein!

Resümee von Werner Schwarz, Präsident des Landesbauernverbandes
Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein | https://www.statistik-nord.de/fileadmin/Dokumente/Statistische_Berichte/landwirtschaft/C_I_1_j_S%2BC_IV_Teil1/C_I_1_j_18_SH.pdf

Wir meinen:
Hier sind Entschlossenheit, Tatkraft und Schnelligkeit geboten!

Städte und Gemeinden setzen Pestizide häufig ein, um Straßen, Wege sowie Spiel- und Sportplätze frei von Kräutern und Gräsern zu halten – je nach Standpunkt wird der unerwünschte Bewuchs als "Unkraut", "Wildkraut" oder "Beikraut" bezeichnet. Die Pestizide gelangen dann oft in Gewässer oder die Kläranlage. Das muss nicht sein! […]

Quelle: BUND DEUTSCHLAND

Weiterlesen:

https://www.bund.net/themen/umweltgifte/pestizide/pestizidfreie-kommune/?fbclid=IwAR2XmxCQeEe5jOEd1D-OW_qfvMCg2DmEVEjZmU1F6GZ4kfCRZmf2ErzMPeo

KOMMENTAR DER INITIATIVE WAHLSTEDT:

Nach Auskunft des Bauamtsleiters, Herrn Maass, verwendet die Stadt Wahlstedt keine Pestizide.
Übereinstimmenden Beobachtungen einiger Personen zufolge werden aber leider Pestizide durch Mitbürger an verschiedenen Stellen in unserer Stadt regelmäßig angewendet.

Herr Klaus Koch (Dipl.-Ökologe) referiert zum Thema "Asphaltwerk - Umweltbelastungen für Anwohner" und beantwortet im Anschluss daran Fragen.

Herr Klaus Koch (Dipl.-Ökologe) referiert zum Thema "Asphaltwerk - Umweltbelastungen für Anwohner" und beantwortet im Anschluss daran Fragen.

Wann: Donnerstag, 11.07.2019, 19:00 Uhr bis ca. 20 Uhr
Wo: Begegnungsstätte Wahlstedt

Hallo Albert Holm,

herzlichen Dank, dass Sie sich mit uns und vielen anderen für das Überleben unserer Insekten einsetzen! Gemeinsam erhöhen wir den Druck auf die Bundesregierung. Nachdem die zuständigen Ministerien sich im geplanten Zeitraum nicht auf einen Insektenschutzplan einigen konnten, muss die Bundeskanzlerin eingreifen und diese Aufgabe zum Erhalt des Lebens angehen.

Wir haben jetzt die Chance, den Schutz der Insekten entscheidend voranzutreiben. Deshalb ist es unheimlich wichtig, dass so viele Menschen wie möglich eine Nachricht an die Kanzlerin schicken.

Machen Sie unseren "Eilappell an die Kanzlerin: Insektensterben stoppen!" noch bekannter. Teilen Sie unsere Aktion auf Facebook oder Twitter und erzählen Sie Ihrer Familie, Freund*innen und Kolleg*innen davon.

Mit freundlichen Grüßen
Jasmina Matera
für den BUND

Bild: Kindersocken auf Wäscheleine

In neun von zehn getesteten Socken für Kleinkinder fand eine aktuelle Studie das Hormongift Bisphenol A (BPA).

Viele Produkte waren zudem mit Parabenen belastet, die wie BPA hormonell schädlich sind.

Die Stoffe stehen im Verdacht, bei Kindern schon in sehr geringen Mengen die Entwicklung des Gehirns zu beeinträchtigen und Mitauslöser von Lern- und Verhaltensstörungen, chronischem Übergewicht, Diabetes oder sogar Krebs zu sein."

bund.net

https://www.bund.net/themen/aktuelles/detail-aktuelles/news/hormongifte-bisphenol-a-und-parabene-in-kindersocken-gefunden/

(18.06.19 | 07:53 Min.)

Unternehmen und Landwirtschaft spritzen jährlich tonnenweise das hochumstrittene Pflanzengift Glyphosat. Anlieger und Anwohner erfahren in der Regel nicht, wann und wo das Mittel angewendet wird – und fordern Transparenz.“

ARD Mediathek, Report Mainz, 18.06.2019

Weitere Informationen:

https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/report-mainz/videosextern/warum-politik-und-unternehmen-nicht-ueber-den-einsatz-von-glyphosat-informieren-wollen-102.html

KOMMENTAR DER INITIATIVE WAHLSTEDT:

Es ist zu befürchten, dass auch alle Anrainer der Nordbahn-Trasse durch Glyphosat-Immissionen betroffen sind, also z.B. Wahlstedter Bürger.

Schienen Nordbahn