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Der Weltbienentag wird seit dem Jahr 2018 am 20. Mai gefeiert. An diesem Tag wurde 1734 der Pionier der modernen Imkerei Anton Janša geboren.

Bienen sind bekannt für ihre Rolle bei der Bestäubung und für die Produktion von Honig und anderen Bienenprodukten.

Der Feiertag wurde von Slowenien im Rahmen der Organisation der Vereinten Nationen vorgeschlagen und am 20. Dezember 2017 angenommen."

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Weltbienentag

Wildbiene am Insektenhotel in Wahlstedt

Volksbegehren

 „42 000 Schleswig-Holsteiner haben mit ihrer Unterschrift die Volksinitiative zum Schutz des Wassers unterstützt. Ziel war ein Wasserschutzgesetz, das sauberes Wasser für kommende Generationen schützt. Heute sollte…der Landtag über die Volksinitiative entscheiden. Doch der Ältestenrat kippte das Thema kurzfristig von der Tagesordnung. Bei der Initiative ist man empört – und bereitet sich nun notgedrungen auf ein Volksbegehren vor…“


Segeberger Zeitung, 27. März 2019

Die Aarhus-Konvention

Diese Konvention für Rechte im Umweltschutz gibt es seit 2001. Sie wurde von 47 Staaten (auch Deutschland) unterschrieben. Es handelt sich um den ersten Vertrag im Völkerrecht, der Bürgern Umweltschutz-Rechte erteilt. Beispielsweise müssen nun Behörden u.a. auf Antrag über den Zustand der Luft, des Wassers, des Bodens, der Landschaft, natürlicher Lebensräume und Artenvielfalt berichten.

Ferner muss die Öffentlichkeit bei Vorhaben mit erheblichen Umweltauswirkungen beteiligt werden.

Außerdem hat jede Person ein Widerspruchs- und Klagerecht, falls ihr der legitime Informationszugang verweigert wird oder wenn es Verstöße gegen umweltrechtliche Vorschriften betrifft.

nachbarschafts- und umweltverträglich! (III)

 Beispiel Glasrecyclingwerk im Industriegebiet Holsteinstraße

„Wenn Scherben wirklich Glück bringen, hat Torsten Büge das große Los gezogen: Vor ihm türmen sich Berge aus weißen, grünen und braunen Glasscherben, Tonnen von Glück sozusagen, auf jeden Fall aber kein Abfall. Das zu betonen ist dem Diplomingenieur wichtig: "Glas ist ein Rohstoff, und ein ganz besonderer dazu. Das ist kein Müll." Für die Umwelt ist Glas tatsächlich ein Glücksgriff. Es lässt sich beliebig oft einschmelzen und wiederverwenden, ohne an Qualität einzubüßen.“ *

Quelle: https://www.stern.de/wirtschaft/muell/glasrecycling--ein-gluecksgriff-fuer-die-umwelt-7869528.html

Wiederverwertung von Glas ist eine sinnvolle Vorgehensweise. Glas in Müllbergen zu begraben wäre Verschwendung wertvoller Rohstoffe. So gesehen ist das 1994 errichtete und im Stern-Spezial (2018) beschriebene Werk eine lobenswerte Einrichtung.

...weiterlesen "Recycling? – Ja, bitte, aber…"

" Bäume sind für uns ... so selbstverständlich, dass wir uns kaum um sie kümmern, und wenn sie stören, holzen wir sie ab. Sie wachsen ja wieder – irgendwo. Doch genau hier liegt ein schwerwiegender Gedankenfehler.

Die Leistung, die ein alter, großer Baum für die Menschen und Tiere erbringt, ist so immens, dass sie nur durch sehr umfangreiche und kostenintensive Neupflanzungen zu ersetzten ist. Bei den von uns verursachten Umweltschäden können wir es uns nicht leisten, auf Bäume zu verzichten... "

Noch nicht zerstörte Knicks

Der Bund deutscher Baumschulen e.V. hat viele interessante Informationen zum Thema Bäume und deren Abholzung / Neupflanzung zusammengestellt.

FAHNDUNGSFOTO: http://www.zukunftgruen.de/natur-und-umwelt.html

Der neue DAK Kinder- und Jugendreport informiert:

Über ein Drittel der Kinder in Mecklenburg-Vorpommern ist chronisch körperlich krank, etwa 10% aller Kinder psychisch.

Häufigste Krankheiten: Neurodermitis, Heuschnupfen, entzündliche Darmerkrankung und Asthma.

Ausgewertet wurden Daten von 19000 Mädchen und Jungen.

Wie mag es wohl um die Gesundheit junger Menschen in Schleswig-Holstein stehen? 

MEHR DAZU IN KÜRZE!

Am 12.09.2006 berichtete DER TAGESSPIEGEL.de über gesundheitliche Folgen, unter denen viele Helfer noch fünf Jahre nach ihrem Einsatz am zerstörten World Trade Center  litten.

(https://www.tagesspiegel.de/themen/gesundheit/atemlose-helden/750692.html)

Ein Gemisch giftiger Stoffe wurde damals von den etwa 40.000 Hilfskräften eingeatmet, das sowohl hinsichtlich der Quantität als  auch seiner schädlichen Vielfalt bisher wohl einmalig war.

Fast jeder Zweite „schlug sich lange mit gesundheitlichen Problemen herum. Auch fünf Jahre nach dem Inferno leiden noch viele an den Nachwirkungen der Schadstoffe.“

Die Wolke der zerstörten Twin Towers enthielt neben feinem Zementstaub auch  Glas- und Asbestfasern, PAK, PCB, Furane und Dioxine.

Thomas Cahill, Physiker an der Universität von Kalifornien (Davis) meinte dazu: „Die brennenden Ruinen erzeugten giftige Gase wie eine chemische Fabrik.“  Ein hochgiftiger „Abfallkuchen“ aus Baumaterial, Plastik und Computertechnik sei hier zusammengebacken worden. Ergänzt wurde er durch die Dieselabgase der Bergungsgeräte.

Zwar tragen Feuerwehrleute bei derartigen Einsätzen Atemschutzgeräte, doch deren Filterleistung ist zeitlich begrenzt. Aber nur jeder Fünfte war entsprechend gesichert. Viele Menschen liefen spontan in die Gebäude, um andere zu retten. Niemand war über die Schadstoffmischung informiert. Die Umweltschutzbehörde EPA gab 2003 zu, dass sie Warnhinweise zu Risiken durch Asbest, Beton- und Glasstaub zurückgehalten hatte.

 „Die größte akute Belastung für die Lunge war der Staub, ein Gemisch aus zerborstenem Beton, pulverisiertem Glas, Schwermetallpartikeln oder fein zerriebenem Dämmmaterial aus Mineralwolle. Besonders gefährlich ist Feinstaub unter fünf Mikrometer (Tausendstel Millimeter) Durchmesser. Die mikroskopisch kleinen Teilchen landen in den winzigen Verästelungen der Lunge.“

Solange Staubgrenzwerte in der Luft von ca. einem Milligramm pro Kubikmeter nicht überschritten werden, kann die Lunge sich gegen die Dreckluft wehren.  Die EPA schätzt jedoch, dass nach dem Einsturz der Türme die Staubkonzentration über Stunden hinweg  bei bis zu 1000 Milligramm pro Kubikmeter lag.

Aber: „Doch auch bei niedrigeren Konzentrationen können Schäden an den Atemwegen entstehen, wenn die Schadstoffe nur aggressiv genug sind. Vergiftungen und Verätzungen sind akute Folgen, später können Entzündungen oder Geschwüre auftreten. Das betrifft auch Arbeiter, die lange mit der Trümmerbeseitigung beschäftigt waren. Es sei schwer abzuschätzen, welche bleibenden Schäden durch solche Belastungen entstehen, sagt Gustav Schäcke, bis vor kurzem Leiter des Instituts für Arbeitsmedizin an der Freien Universität Berlin. Bei Rauchern oder Immungeschwächten haben die Schadstoffe leichteres Spiel. Vieles hänge von der Veranlagung ab. Bei einem Teil der Betroffenen würden die Symptome langsam zurückgehen, ansonsten könne sich auch Asthma oder eine chronische Bronchitis entwickeln.

Auch Tumore können sich bilden, wie es sich bei Arbeitern, die jahrelang Umgang mit Asbest hatten, gezeigt habe. Wenn sich Staub und Fasern in den Lungenbläschen festsetzen, kann sich das Gewebe in dem Atmungsorgan versteifen.“

In den in der Folgezeit erfolgten Reihenuntersuchungen wurden bei den Helfern viele unterschiedliche Krankheiten festgestellt:

  • Ca.50% der Untersuchten hatten mindestens ein Lungensymptom
  • Asthma oder Entzündungen führten oft zu Arbeitsunfähigkeit
  • Schon in den ersten drei Jahren gaben 300 Feuerwehrleute  den Beruf auf
  • Häufig gab es Beschwerden im HNO-Bereich
  • Ebenso wurden Kopfschmerzen und Schmerzen an Rücken, Beinen, Armen sowie Augenprobleme protokolliert
  • 50% der Patienten war psychisch angeschlagen, 20% litten an psychischen Spätfolgen
  • Viele Feuerwehrleute wiesen einen „deutlichen Rückgang der Lungenkapazität“ auf

A. Holm

In den letzten 12 Monaten hat die INITIATIVE WAHLSTEDT ein wenig Staub aufgewirbelt – im übertragenen Sinn.

Realer Staub aber - verursacht unter anderem durch Industrie, Straßenverkehr, Landwirtschaft - schwebt in unserer Atemluft, vermengt mit gesundheits- und umweltschädigenden Abgasen aus verschiedensten Quellen.

Von Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Schwefeldioxid und Stickoxiden ist in den Medien die Rede, von PAK (polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe), PCB (polychlorierte Biphenyle), PCP (Pentachlorphenol), Dioxinen und Furanen, Naphtalin und dessen Verwandten, von Ausgasungen durch Holzschutzmittel wie z.B. Lindan. Die gesundheitlichen Folgen solcher Belastungen zeigen sich in besonders schwerwiegenden Fällen rasch. In der Regel aber dauert es Jahre oder gar Jahrzehnte, bis ernsthafte Erkrankungen auftreten. Dann ist die Beweislage oft schwierig, denn Ursachen gäbe es viele und Verursacher sind nicht haftbar zu machen. Für manche Fälle gibt es anerkannte Berufskrankheiten (Asbestose, Staublunge im Kohlebergbau usw.).

Im folgenden Text geht es um gesundheitlichen Schaden, der durch Quarzstaub entstehen kann (Silikose).

...weiterlesen "Verspüren Sie Hustenreiz? Die Erkältungswelle rollt!"

3700 Güterwaggons (Fassungsvermögen: je 55 Tonnen) könnte der Feinstaub füllen, der binnen eines Jahres in Deutschland in der Luft schwebt.

Ca. die Hälfte davon besteht aus Teilchen in der Größe unter 2,5 Mikrometer (Besonders gefährlich, da sie über die Lunge in den Blutkreislauf gelangen können).

Ultrafeinstaub (Partikel unter 100 Nanometer) halten Wissenschaftler für noch gefährlicher, weil sie bis ins Gehirn dringen können.

Falschinformationen brachte kürzlich Dieter Köhler (früher DGP; Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin) in Umlauf: Maßlos überschätzt seien die Gesundheitsgefahren, die durch Feinstaub und Stickoxide drohen. Geltende Grenzwerte seien nicht zu hoch, sondern zu niedrig.

Barbara Hoffmann (Umwelt-Epidemiologin, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) hält dagegen: „Die Grenzwerte für Feinstaub sind zu hoch.“ Hoffmanns Meinung stützt sich u.a. auf eine Studie der DGP mit 451 wissenschaftlichen Referenzen und dem Fazit, dass für die Bevölkerung in Deutschland bislang kein optimaler Schutz vor Erkrankungen besteht, die durch Luftverschmutzung verursacht werden.  

Neu zugelassene Benzin-Direkteinspritzer gelten als besonders umweltfreundlich. Sie sparen bis zu 15 Prozent Treibstoff. EMPA (Schweizer Forschungsinstitut) stellte fest, dass diese Autos - in der Regel bisher ohne Filtereinbau - 64mal so viel Ultrafeinstaub ausstoßen wie ein Euro-5-Diesel mit Partikelfilter. 

Ultrafeinstaub ist besonders geeignet, Giftstoffe in den Körper zu leiten. Bei Autoabgasen sind „genotoxisch wirkende PAK“ (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) beteiligt, ebenfalls giftige Metalloxide.

Wolfgang Junkermann (Institut für Technologie, Karlsruhe): „Kohlekraftwerke und Raffinerien sind die stärksten Einzelquellen  für ultrafeine Partikel.“

Beispiel des Kohlekraftwerks Boxberg (Lausitz): Bis zu 85 000 Partikel pro Kubikzentimeter hat Junkermann in der Abluft gezählt. „Solche Partikel greifen in den Wasserkreislauf ein. Sie können Trockenheit, aber auch Starkregen hervorrufen.“

A. Holm

      (Quelle: DER SPIEGEL NR. 6/2.2.19, Seite 102-105)

– ABER: NACHBARSCHAFTS- UND  UMWELTVERTRÄGLICH! (I)

Kein  vernünftiger Mensch wird sich gegen Industrie und Recycling aussprechen oder gegen alternative klimaschonende Energiegewinnung.

Allerdings: Beim Schutzbedürfnis von Mensch und Natur setzt die Kritik der INITIATIVE WAHLSTEDT an. *)

Beispiele für Belastungen und Gefahren aus Wahlstedt: Asphaltmischwerk, Glasrecyclinganlage Holsteinstraße, Schrotthandel Rehn, Industrieansiedlung am Bahnhof (B-Plan Nr. 32), Zunahme des inner- und außerörtlichen Straßenverkehrs.

In den vergangenen Monaten haben wir viele Informationen ausgewertet. Von Zeit zu Zeit werden wir darüber berichten.

...weiterlesen "RECYCLING? JA, BITTE!"

LKW- Transporte zum Betrieb einer Asphaltmischanlage

Vom Umweltnetzwerk (siehe unten) wurden am Beispiel einer Muster- Asphaltanlage die jährlichen Durchsatzmengen an benötigten Einsatzstoffen zur Asphaltproduktion berechnet.  Aus diesen Basisdaten wurden die durchschnittlichen Lkw-Transporte für die Asphalte ermittelt. ...weiterlesen "Modellberechnung für LKW-Verkehr zum Betrieb einer Asphaltmischanlage"