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Alle Himmelskörper des Universums umrunden uns!

Schon öfter „irrten“ Experten, mussten ihren Erkenntnissen abschwören, für ihre Beharrlichkeit büßen oder waren teilweise ätzender Kritik ausgesetzt (z.B. Galileo Galilei, Charles Darwin).

  • Ähnliches erfahren gelegentlich Bürger, die sich um Gesundheit, Umwelt und Lebensqualität sorgen.
  • Aber auch Umweltexperten des TÜV.

Dennoch - manchmal obsiegen Logik und gesunder Menschenverstand:

  • Wenn Autos im Alter von 10 oder mehr Jahren technische Probleme zeigen, denken wir an einen Wechsel zu modernerer Technik.
  • Wenn eine notwendige Operation ansteht, bevorzugen wir eine zeitgemäße, fachlich anerkannte Behandlungsmethode.
  • Wenn vor 12 (!) Jahren Fachleute festgestellt haben, dass eine veraltete Methode zur schalltechnischen Untersuchung ungeeignet ist, zuverlässige Ergebnisse zu erzielen, ist dies für Laien glasklar.
  • Wenn eine Sachverständige in einer Einwohnerversammlung behauptet, die Wahl der Methode stehe ihr frei, können wir ohne Zögern zustimmen.
  • Wenn nun aber diese veraltete Untersuchungsmethode zu (günstigeren) umweltverträglichen Ergebnissen kommt, müssen wir annehmen, dass bei einer der beiden Verfahrensweisen ein Fehler vorliegt. Insbesondere dann, wenn einige Aspekte des Prüfungsgegenstandes beim veralteten Verfahren schlicht ausgeklammert wurden*. Der Verdacht der Parteilichkeit drängt sich auf. Wie sonst lassen sich die unterschiedlichen Resultate erklären?
  • Wenn Bürger das „Flüstern“ (=Theorie) vor dem Fenster aus leidvoller Erfahrung als belästigenden, teils unerträglichen und regelmäßig wiederkehrenden Krach (= aktuelle Praxis) empfinden, fühlen sie sich ignoriert. Denn: Leider gibt es diesen Krach schon lange - an mehreren Stellen, die gar nicht Gegenstand der oben angegebenen Untersuchungen waren.

WELCHE FOLGERUNGEN KÖNNTEN ENTSCHEIDUNGSTRÄGER AUS DIESEN   AUSSAGEN ABLEITEN? 

 

 

Einer unserer Mitstreiter, Herr Werner Fürste aus Wahlstedt, besuchte am 4. September eine mobile Steinbrechanlage in Hamburg und hatte Gelegenheit zu einem ausführlichen Gespräch mit der Bauleitung.

Auf einer Fläche von ca. 100 mal 100 Metern wird am Überseering Nr. 30 ein ehemaliges Verwaltungsgebäude abgerissen. Gegenwärtig werden Keller und Fundamente inklusive der Stahlarmierung ausgekoffert sowie Beton und Stahl  voneinander getrennt. Dabei entstehen „schnelle Schallpegelvariationen um 80 dB(A)“  – (Schallpegelmessgerät Standard EN 60 651) – in den angrenzenden Bürogebäuden „höllisch laut“.

  • Beschäftigte: Zwei Handwerker.
  • Je Arbeitstag falle ein Ertrag von 1000 Tonnen an, der mit 40 Schwerlastwagen täglich abtransportiert werde. Nur unter diesen Rahmenbedingungen sei ein wirtschaftliches Arbeiten möglich.

Der Verkaufserlös liege zwischen vier und acht Euro je Tonne (qualitäts-, nachfrage- und wettbewerbsabhängig).

Besuche sind nach Absprache möglich.

  • Einen Besuch haben wir am 06.09.18 den Vertretern des Hauptausschusses - im Beisein des Bürgermeisters Herrn Bonse und des Bauamtsleiters Herrn Maass – vorgeschlagen. Interesse seitens der Anwesenden wurde nicht bekundet, da es sich um eine Anlage ohne Einhausung handelt.
  • Ob dann wohl im geplanten Werk an der Holsteinstraße alle Betriebsbereiche eingehaust werden?

 

 

Wir haben ein Video ausfindig gemacht, das unter folgendem Link betrachtet werden kann:

Video ansehen.

Es demonstriert die Arbeitsweise verschiedener Stationen eines Brechwerks und deren Emissionen.

Der betroffene Bürger stellt sich natürlich Fragen:

  1. Wird vor der Ansiedlung geprüft, ob das Werk nachbarschaftsverträglich ist?
  2. Welche Immissionen und Gesundheitsgefahren gehen von ihm aus?
  3. Welche Vorschriften zum Immissionsschutz, zu deren Dokumentation und zu regelmäßigen Kontrollen gibt es?
  4. Welche Einfluss- und Informationsmöglichkeiten haben wir Bürger ?

Schon bald könnten wir Wahlstedter betroffen sein!

Hinweis: Aktualisierung zum Thema "Altreifenrecycling" ( Abschnitt "Welchen Umweltgefahren und Belästigungen ... sind wir schon heute ausgesetzt?")

Liebe Mitbürger,

Stimmen aus der Wahlstedter Einwohnerversammlung am 29. August haben – im doppelten Sinne -  die Betroffenheit vieler Bürger gezeigt.

Mancher Politiker scheint inzwischen unsere Befürchtungen um sinkende Lebensqualität wahrgenommen zu haben und womöglich ernst zu nehmen.

Immerhin haben wir erreicht, dass Politiker, Verwaltung und Planer ihr Vorhaben überdenken.

Die Stadtvertreter müssen sich laut Hauptsatzung auf ihrer nächsten Sitzung am Montag, dem 10.09.18 um 19.00 Uhr in der Begegnungsstätte mit unseren Anregungen öffentlich auseinandersetzen.

Vielen Dank all jenen, die sich ebenso um die Lebensqualität der Wahlstedter Bürger sorgen und engagiert haben.

Erleichterung auf unserer Seite darüber, etwas bewegt zu haben, wäre aber verfrüht. Ob wir Änderungen bewirken werden, wird sich zeigen.

Die nächste Stadtvertreterversammlung gibt uns eine weitere Gelegenheit für eine öffentliche Diskussion über die Frage, wieviel Industrie Wahlstedts Bürger noch vertragen und wieviel an Belastung noch zu akzeptieren ist.

Unsere Wohn- und Lebensqualität sollte uns einiges wert sein.

Also kann das Motto nur heißen: Weitermachen.

Wir sind keine Eintagsfliegen. Unser nächster Stammtisch findet statt am Donnerstag, dem 11.10.18 um 19.00 Uhr.

Packen wir‘s an!

E. und A. Holm

 

"Stellungnahme zur Schalltechnischen Untersuchung zum Bebauungsplan Nr. 32 der Stadt Wahlstedt, Projektnummer: 16249 vom 11. Januar 2018 der LAIRM CONSULT GmbH" vom 01.08.2018/118SST065"

(Ein Klick auf das Bild öffnet das Dokument)

Plausibilitätsprüfung

 

LIEBE MITBÜRGER,

am Mittwoch, dem 29.08.2018 um 19.00 Uhr findet in Wahlstedt eine Einwohnerversammlung in der Aula der Poul-Due-Jensen-Schule statt.

Einziges Thema ist das Industriegebiet am Bahnhof.

Unter der Leitung des Bürgervorstehers, Herrn Kornelius, werden Mitarbeiter des Planungsbüros dieses Vorhaben darstellen und Fragen beantworten.

Dies zeigt, dass die Stadtvertreter Wahlstedts auf ihre Bürger zugehen, sie informieren und ihnen zuhören wollen.

Eine Einwohnerversammlung gibt den Bürgern die Gelegenheit, ihre Standpunkte und Bedenken darzulegen und über sie abstimmen zu lassen.

So haben die Bürger die Möglichkeit, die Tagesordnung zu ergänzen, wenn die Mehrheit der anwesenden Einwohner und Einwohnerinnen einverstanden ist. Darüber hinaus können Bürger über Anregungen und Vorschläge offen abstimmen.

Sie gelten als angenommen, wenn für sie Stimmen von mehr als der Hälfte der anwesenden Einwohner und Einwohnerinnen abgegeben werden.

Diese Anregungen und Vorschläge werden den Stadtvertretern in der nächsten Sitzung zur Beratung vorgelegt.

INITIATIVE WAHLSTEDT

 

Die INITIATIVE WAHLSTEDT hat bei einem unabhängigen Institut eine Plausibilitätsprüfung des Lärmgutachtens der Standt Wahlstedt* in Auftrag  gegeben. Im folgenden Text  finden Sie einige Ergebnisse.

Auf dünnem Eis: Teile des Bebauungsplans für das Gebiet am Bahnhof

...weiterlesen "IST DAS PLAUSIBEL?"

Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeinde Negernbötel zum Thema "Gewerbegebiet" mit der Stadt Wahlstedt

Bezeichnung: Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeinde Negernbötel
Gremium: Gemeindevertretung der Gemeinde Negernbötel
Datum: Do, 23.08.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:30 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Feuerwehrhaus Hamdorf, Hamdorfer Dorfstr.7
Sie finden die gesamten Infos unter diesem Link:

Wie wir soeben auf Nachfrage bei der Stadt Wahlstedt erfahren haben, findet die

* Sitzung der Stadtvertreter um 18.00 Uhr in der Begegnungsstätte statt,

* die Einwohnerversammlung um 19.00 Uhr in der Aula der Poul-Due-Jensen-Schule.

Als Begründung für diese Regelung wurden organisatorische Gründe genannt.

Liebe Mitstreiter,

die von uns in Auftrag gegebene Stellungnahme zum Lärmgutachten für das geplante neue Industriegebiet am Bahnhof

("Schalltechnische Untersuchung zum Bebauungsplan Nr. 32 der Stadt Wahlstedt, Projektnummer 16294" vom 11.01.2018 der LAIRM CONSULT GmbH)

liegt vor und kann eingesehen werden.

Sie wird unseren nächsten Stammtisch (23.08.2018) bereichern, denn sie untermauert unsere Kritik.

A. Holm