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Insekten melden für den Artenschutz

Nach Schätzungen gibt es in Deutschland 33.000 Insektenarten. Über die meisten liegen noch keine Daten vor.

In der  Aktion „Insektensommer" wollen der NABU und die Plattform www.naturgucker.de im Sommer 2019 (31. Mai bis 09. Juni und 02. bis 11. August) eine große Insektenzählung in Deutschland durchführen.

„Naturfans sind bundesweit aufgerufen, die Summer, Brummer und Krabbler in ihrer Umgebung zu beobachten und unter www.insektensommer.de online zu melden. Oder über die kostenlose NABU-App www.NABU.de/insektenwelt für IOS und Adroid. Sie enthält über 120 in Deutschland häufig vorkommende Arten.“

Fast überall kann man beobachten. Nicht größer als ca. 10 Meter mal 10 Meter sollte das Areal umfassen (z.B. Garten, Balkon, Teich, Park, Wiese, Wald, Feld), zählen sollte man eine Stunde lang.

„Die Ergebnisse … werden zeitnah veröffentlicht.“

(Quelle: Naturschutz in Hamburg, 2/19, S. 23)

Schwebfliege

Ein Großteil der verbliebenen Grünflächen in Wahlstedt soll bebaut werden, weil wir „wachsen müssen“.  Flächen mit hohen Bäumen sind kein Hindernis. Sie werden entfernt, als wären sie binnen eines Jahres zu ihrer heutigen Größe herangewachsen.

Der Klimawandel, so wurde gedacht, komme wohl erst in 50 oder 100 Jahren. Aber „schleichend“ ist er plötzlich doch schon da. Viele wurden überrascht.

Das Bauvorhaben am Bahnhof Wahlstedt wurde langfristig geplant und soll jetzt – Klimawandel hin oder her – endlich in Angriff genommen werden. Koste es, was es wolle.

Die weitere Bodenversiegelung und das Abholzen ökologisch wertvoller Bäume befördern den voranschreitenden Klimawandel.

So wird - Schritt für Schritt - auch die übriggebliebene bedrohte Tier- und Pflanzenwelt vernichtet.

In naher Zukunft werden unsere Kinder mit riesigem finanziellen Aufwand Industrieflächen und Agrarsteppen renaturieren müssen, um das Fortschreiten von Dürre- und Kälteperioden, Überschwemmungen und Stürmen zu stoppen.

Um solche Katastrophen zu verhindern, hätten Politiker in aller Welt, aber auch unsere Politiker, schon längst entschlossen handeln sollen.

Wir müssen uns von künftigen Generationen vorwerfen lassen und schämen, dass wir nicht genug getan haben, diese Entwicklung aufzuhalten.

Die geplante Industrieansiedlung in Wahlstedt wird die Einwohner mit noch mehr Lärm und Staub, Abgasen und Gestank belasten.

Pestizide, Antibiotika in der Tiernahrung, mit Mikroplastik und Nitrat verseuchtes Wasser sowie Feinstaub in der Atemluft sorgen für steigende Gesundheitsrisiken. Asthma, Allergien, Krebs und andere Erkrankungen werden zunehmen.

Alles, damit wir weiter wachsen können!

Alles zum Wohl der Stadt und ihrer Bevölkerung?

Marianne Schulz,  Wahlstedt  (März 2019)

Großeinsatz für die Feuerwehren aus Bad Oldesloe und Umgebung: Am Nachmittag ist eine Entsorgungshalle der Autoverwertung ... in der Industriestraße in Bad Oldesloe in Brand geraten und zerstört worden. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Oldesloe, Rethwischfeld, Poggensee, Seefeld sowie auch Reinfeld waren mit mehr als 100 Rettungskräften im Einsatz. [...]

Ein technischer Defekt verursachte vermutlich einen Brand beim Schrotthandel Borowski und Hopp. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz, verletzt wurde niemand [...]

(LN-online, 06.08.2015)
...weiterlesen "Oldesloe: Großfeuer zerstört Lagerhalle auf dem Schrottplatz"

Neue Ideen gegen den Landarztmangel.

Seit Jahren bemühen sich Ärzte und Politik, junge Mediziner aufs Land zu bringen. Verschiedene Maßnahmen werden ausprobiert. Doch welche Ideen sind davon vielversprechend?

[...] "Eine Einzelpraxis im ländlichen Raum ist aus unserer Sicht ein Auslaufmodell" , sagt Harald Stender, der das Modell in Büsum mit initiiert hat. […] Die Investition in Höhe von 1,6 Millionen Euro waren im Gemeinderat nicht unumstritten. Bürgermeister Hans-Jürgen Lütje (parteilos) verteidigt sie: "Das gehört für mich zur Daseinsfürsorge. Das ist genauso wichtig wie eine gute Schule, wie ein guter Kindergarten."

Das Modell gilt als Erfolg.

ndr.de

Link zum Weiterlesen und zu den Videos:

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Neue-Ideen-gegen-den-Landarztmangel,landarztmangel104.html


KOMMENTAR DER INITIATIVE WAHLSTEDT

Diese drei NDR-Beiträge zeigen Alternativen zur ärztlichen Versorgung auf dem Lande.
Die Wahlstedter fragen sich besorgt, wer in Zukunft ihr Hausarzt sein wird, weil auch hier in absehbarer Zeit Praxisschließungen drohen und vielerorts keine neuen Patienten mehr angenommen werden.

Zwar hat die Wahlstedter Politik das Problem erkannt und bereits erste Schritte eingeleitet. Doch Büsum ist vermutlich als drittgrößter Fremdenverkehrsort an Schleswig-Holsteins Nordseeküste finanziell besser aufgestellt.

Dabei hat Wahlstedt genug Fläche zur Verfügung: Nördlich der Bahnlinie könnte ein regionales Ärztezentrum entstehen. Daneben wäre Platz für das geplante Hotel, für das Wahlstedt zur Zeit einen Investor sucht.

Im geplanten Gebiet wäre auch genug Raum für die von Lokalpolitikern angedachte ökologisch wertvolle Streuobstwiese, für die anscheinend immer noch ein Standort gesucht wird.

An dieser Stelle könnte auch der Grüngürtel nördlich der Bahnlinie gepflanzt werden, der schon 1997 im Landschaftsplan der Stadt Wahlstedt vorgesehen war:

"Zur optischen Einbindung des Geländes ist entlang der Bahntrasse ein mindestens 30 bis 40 Meter breiter Gehölzstreifen mit einheimischen Gehölzarten anzupflanzen. Die Fläche kann als Ausgleichs-/Ersatzfläche im Sinne des § 8a NatSchG angerechnet werden. Die vorhandenen Großbäume und Knicks sollten erhalten und konzeptionell berücksichtigt werden."
(Gültiger Landschaftsplan der Stadt Wahlstedt, Dezember 1997, Seite 90)

Hätte man das damals umgesetzt, stünde dort heute ein stolzes Wäldchen zum Klima- und Immissionsschutz.

Die Erschließungskosten für dieses Gebiet werden bei über drei Millionen Euro liegen.

Würde dieses Geld stattdessen in die Daseinsvorsorge der Wahlstedter Bürger investiert, ergäbe die weitere Verschuldung einen Sinn.

Schienen Nordbahn

„Private Gleisanschlüsse: Förderprogramm floppt in Schleswig-Holstein.
Der Bund will den Gütertransport von der Straße auf die Schiene verlagern. Dafür hat er vor 15 Jahren ein Programm ins Leben gerufen, das den Bau von Gleisanschlüssen auf Firmengeländen oder Industriegebieten fördert. [...] Von der Straße auf die Schiene: 31 000 Lkw-Fahrten will der Bund für jeweils eine Million Euro Fördermittel einsparen...“

(LN-Online.de, Jan  Wulf, 29.04.2019)

Weiterlesen (ggf. kostenpflichtig):

http://www.ln-online.de/Nachrichten/Norddeutschland/Private-Gleisanschluesse-Foerderprogramm-floppt-in-Schleswig-Holstein

Ergänzender Hinweis der INITIATIVE WAHLSTEDT:
In der Vergangenheit gab es aus Kreisen unserer Lokalpolitik wiederholt Verlautbarungen, die Gleisanbindung Wahlstedts zu verändern.

Die obige Zeitungsmeldung spricht von anstehenden Projekten zur Gleisanbindung in Ratzeburg, Bad Oldesloe und Neumünster.

Und „auch die Stadt Wahlstedt will ihr Gewerbegebiet wieder über die Schiene anbinden lassen.“ (LN, 29.04.2019)

Nach Angaben des Umweltbundesamts fühlen sich 76 Prozent der Deutschen von Straßenlärm gestört. Aber auch Baustellenlärm oder Lärm aus Haus und Nachbarschaft kann ganz schön nerven. Kann man sich dagegen wehren? Und was ist mit den gesundheitlichen Folgen von Lärmbelastung?

http://www.swr.de

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter dem Link

https://www.swr.de/swr1/bw/programm/24-hier-ist-es-zulaut/-/id=446250/did=23900978/nid=446250/uh0klf/index.htmlh

ÜBRIGENS:

Im Immissionskataster unserer Website können Sie Ihre Wahrnehmungen von Immissionen (mit Orts- und Zeitangaben) melden. Nutzen Sie dafür einfach das Meldeformular oder schreiben Sie uns an: info@initiative-wahlstedt.de

In einer Karte, sowie einer tabellarischen Übersicht sind alle bisherigen Meldungen chronologisch für Sie dargestellt:

(Im Menü unter AKTIONEN >> MELDUNGEN ZUM IMMISSIONSKATASTER)

Mit freundlichen Grüßen

Ihre

INITIATIVE-WAHLSTEDT.DE

Amsel, m.

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick.
Im Tale grünet Hoffnungsglück…“

Liebe Wahlstedter,

wir wünschen unseren Kritikern, Mitstreitern, Sympathisanten  und allen übrigen Mitbürgern ein friedvolles und gesundes Osterfest.

Weiterhin blicken wir mit einem Mix aus Optimismus und Skepsis auf die zukünftige Entwicklung unserer Stadt.

Den Skeptikern empfehlen wir unseren Stammtisch.

Nächster Termin: 25.04.2019 (Rubrik Veranstaltungen)

In deutschen Gärten verdrängen Kies- und Steinflächen zunehmend Blumen, Pflanzen und Gras. Ein Trend, der Naturschützern und auch Städten Sorge bereitet..."


(LN-Online, 14.04.2019)

Mehr lesen (ggf. kostenpflichtig):http://www.ln-online.de/Nachrichten/Norddeutschland/Naturschuetzer-wollen-gruenere-Vorgaerten-Steinwuesten-auf-dem-Vormarsch

Dort wird auch auf eine entsprechende Facebook-Seite verwiesen:"GÄRTEN DES GRAUENS"

KOMMENTAR DER INITIATIVE WAHLSTEDT:
Auch Wahlstedt ist von dieser Entwicklung betroffen. Immer mehr gleichen Vorgärten toten Steinwüsten.
In der Politik Wahlstedts will man diese Tendenzen offensichtlich aufgreifen:
Unter Missachtung der Verpflichtung, den Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken, soll es künftig keine Vorschrift zum Setzen von Hecken mehr geben. Ferner sollen keine gestalterischen Vorgaben für Vorgärten gemacht werden (Vgl. Stadt Wahlstedt, Entwurf zur 5. Änderung des B-Plans Nr. 1)

(Anja Franzenburg, 11.04.2019)

Wütend protestierten Bauern gegen eine strengere Düngeverordnung. Kommt sie jedoch nicht, drohen empfindliche Strafen. Worum es geht, erzählt Martin Hofstetter von Greenpeace.

In einigen Gebieten Deutschlands sind die Nitratwerte im Grundwasser zu hoch. Martin Hofstetter spricht im Interview über die Verantwortung des Bauernverbandes und der Politik.

...weiterlesen "Neue Düngeverordnung: Interview zu den Bauernprotesten…"