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Bild: Kindersocken auf Wäscheleine

In neun von zehn getesteten Socken für Kleinkinder fand eine aktuelle Studie das Hormongift Bisphenol A (BPA).

Viele Produkte waren zudem mit Parabenen belastet, die wie BPA hormonell schädlich sind.

Die Stoffe stehen im Verdacht, bei Kindern schon in sehr geringen Mengen die Entwicklung des Gehirns zu beeinträchtigen und Mitauslöser von Lern- und Verhaltensstörungen, chronischem Übergewicht, Diabetes oder sogar Krebs zu sein."

bund.net

https://www.bund.net/themen/aktuelles/detail-aktuelles/news/hormongifte-bisphenol-a-und-parabene-in-kindersocken-gefunden/

Großeinsatz für die Feuerwehren aus Bad Oldesloe und Umgebung: Am Nachmittag ist eine Entsorgungshalle der Autoverwertung ... in der Industriestraße in Bad Oldesloe in Brand geraten und zerstört worden. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Oldesloe, Rethwischfeld, Poggensee, Seefeld sowie auch Reinfeld waren mit mehr als 100 Rettungskräften im Einsatz. [...]

Ein technischer Defekt verursachte vermutlich einen Brand beim Schrotthandel Borowski und Hopp. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz, verletzt wurde niemand [...]

(LN-online, 06.08.2015)
...weiterlesen "Oldesloe: Großfeuer zerstört Lagerhalle auf dem Schrottplatz"

nachbarschafts- und umweltverträglich! (III)

 Beispiel Glasrecyclingwerk im Industriegebiet Holsteinstraße

„Wenn Scherben wirklich Glück bringen, hat Torsten Büge das große Los gezogen: Vor ihm türmen sich Berge aus weißen, grünen und braunen Glasscherben, Tonnen von Glück sozusagen, auf jeden Fall aber kein Abfall. Das zu betonen ist dem Diplomingenieur wichtig: "Glas ist ein Rohstoff, und ein ganz besonderer dazu. Das ist kein Müll." Für die Umwelt ist Glas tatsächlich ein Glücksgriff. Es lässt sich beliebig oft einschmelzen und wiederverwenden, ohne an Qualität einzubüßen.“ *

Quelle: https://www.stern.de/wirtschaft/muell/glasrecycling--ein-gluecksgriff-fuer-die-umwelt-7869528.html

Wiederverwertung von Glas ist eine sinnvolle Vorgehensweise. Glas in Müllbergen zu begraben wäre Verschwendung wertvoller Rohstoffe. So gesehen ist das 1994 errichtete und im Stern-Spezial (2018) beschriebene Werk eine lobenswerte Einrichtung.

...weiterlesen "Recycling? – Ja, bitte, aber…"

Der DAK-Krankheits-Report über Kinder und Jugendliche liegt jetzt auch für Schleswig-Holstein vor und wurde in den Medien präsentiert.

Auffallend als häufigste Erkrankungsarten (in %):

  • ATEMWEGSERKRANKUNGEN (50,4%)
  • PSYCHISCHE ERKRANKUNGEN (25,6%)
  • HAUTERKRANKUNGEN (22,2%)

Insgesamt gesehen sind die Kinder bei uns gesünder als im Bundesdurchschnitt. Aber hier gibt es 19% mehr psychische Erkrankungen als anderswo in Deutschland.

Und jedes vierte Kind wurde wegen einer Krankheit behandelt, die chronisch ist bzw. chronisch werden kann: Asthma, Neurodermitis, Allergien.

Deutlich wird hier auch, dass mehr Aufmerksamkeit auf die  Armutsbekämpfung gerichtet werden sollte; Karies und Adipositas sind in bildungsfernen Familien auffallend häufiger vertreten.

 (Quellen: NDR-SH-Magazin; SZ, LN)

Der neue DAK Kinder- und Jugendreport informiert:

Über ein Drittel der Kinder in Mecklenburg-Vorpommern ist chronisch körperlich krank, etwa 10% aller Kinder psychisch.

Häufigste Krankheiten: Neurodermitis, Heuschnupfen, entzündliche Darmerkrankung und Asthma.

Ausgewertet wurden Daten von 19000 Mädchen und Jungen.

Wie mag es wohl um die Gesundheit junger Menschen in Schleswig-Holstein stehen? 

MEHR DAZU IN KÜRZE!


Lübecker Nachrichten, 07.02.2019

Anwohner aus der Nähe des Asphaltmischwerks in Wahlstedt beschweren sich seit Langem über die Emissionen des Betriebs, haben sogar ein Gutachten finanziert. Bisher ohne Erfolg. Sie fühlen sich von den Behörden im Stich gelassen. Die aber sehen keine erheblichen Belastungen der Anwohner. (mehr lesen...)

Lesen Sie dazu auch: AKTIONEN - ZUSCHRIFTEN, 13.02.2019

Kieler Nachrichten, 29.10.2018

Die WHO warnt vor den Folgen der weltweiten Luftverschmutzung. Diese habe Züge einer „globalen Gesundheitskrise“. Insbesondere Kinder und die Menschen in ärmeren Ländern seien gefährdet. (Weiter lesen...)

Metallschrott

Ja, er kann!

Welche verheerenden Auswirkungen ein Vollbrand in der Wahlstedter Schrotthandelsfirma hätte, zeigt die Branddokumentation, die uns freundlicherweise Herr Koch zur Verfügung gestellt hat.

Natürlich ist die Größe des Wahlstedter Betriebes nicht mit der Firma TSR in Quenzsee / Brandenburg vergleichbar. Dennoch ist es wichtig, sich über die Brandgefahren zu informieren und Vorsorge zu treffen. Nicht jede Wehr ist für solche großflächigen Großbrände (mit verschiedensten Gefahrstoffen) in Betrieben ausgerüstet und vorbereitet.

Die Firma TSR Recycling GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen der REMONDIS-Gruppe. Am Quenzsee waren die örtlichen Feuerwehren überfordert. Beim mehrtägigen Einsatz wurden einige Feuerwehrleute verletzt.

Datei herunterladen:

UNW_Großbrand_Metallshredder-Quenzsee

Ergänzende Hinweise: (Wahlstedt, den 30.10.2018)

Uns liegt eine weitere Branddokumentation aus einer Autoaufbereitungsanlage aus Baden-Württemberg vor.

Dies ist der Brand, bei dem der dortige Bürgermeister einem Umweltbüro in Hamburg berichtet hatte, dass die Gemeinde auf den Kosten in Höhe von 2 Millionen Euro sitzen blieb, die beim Löscheinsatz von Hilfskräften, u.a. THW, Feuerwehren und Sanitätern, nicht abgedeckt waren.

Glück im Unglück: Eine Brandausbreitung auf das benachbarte Kompost- und Altholzverarbeitungswerk konnte verhindert werden.

Hauptsächlich Geschädigte waren die Landwirte der näheren Umgebung, deren angebaute Lebensmittel (u.a. Getreide, Kartoffeln) wegen der Schadstoffeinträge in den Boden nicht verkauft werden durften.

 

 

Auf der Sitzung des Hauptausschusses am 19. Juli ging es auch um das Problem der ärztlichen Versorgung der Wahlstedter.

In naher Zukunft werden weitere Arztpraxen schließen, und schon jetzt wird mancher Patient abgewiesen, der erstmals einen anderen Arzt aufsuchen muss, weil keine weiteren Patienten mehr angenommen werden.

Diese Situation wird sich weiter verschärfen. Darum ist die Lokalpolitik bemüht, durch ihre Planungen Abhilfe zu schaffen.

Ein Teilnehmer äußerte seine Kritik am Ist-Zustand sinngemäß so: Die demographische Entwicklung habe man wohl ziemlich leicht voraussehen können, um diesen Mangel zu verhindern (Die Altersstruktur unserer Bevölkerung und damit ihrer Berufstätigen sei bekannt und in jedem Einwohnermeldeamt abrufbar).

Dem kann man nur beipflichten! Die Politik in der Bundesrepublik hinkt in vielen Bereichen den gesellschaftlichen Erfordernissen hinterher, z.B. bei Steuergerechtigkeit, Renten, Bildung, Wohnraum und Mieten oder Gestaltung der Infrastruktur. Unbequeme und teure Vorsorgemaßnahmen vertagt man lieber. Gleichzeitig jedoch werden riskante Investitionen in große Zukunftsprojekte mit hohem Schuldenpotential nicht als Problem betrachtet. Befürchtungen von besorgten Wahlstedter Bürgern, das derzeitige Zinsniveau könnte schmerzlich ansteigen und zu hoher Neuverschuldung führen, wurden im Finanzausschuss als Kaffeesatz-Leserei abgetan. Lieber ein neues Industriegebiet aus dem Boden stampfen und neue Schulden machen -  zu Lasten der anstehenden nötigen Sanierungen!

Industriebrache ist oft Spekulationsobjekt der Besitzer. Oder es gilt, vor Neunutzung Altlasten zu beseitigen oder Abrisskosten zu bewältigen. Vielleicht ist auch die jeweilige Infrastruktur nicht mehr attraktiv genug? Günstige Neuansiedlung durch Wirtschaftsfördermaßnahmen ist da verlockend. So schrumpft das Grünland und damit der Lebensraum für Flora und Fauna immer weiter.

Die oben genannten Bedingungen betreffen womöglich auch Wahlstedt. Aber: Wer kann Wahlstedter oder überregionale Politiker zum Umdenken und zur Neuorientierung bewegen?

Die Diskussion um den  zunehmenden Ärztemangel erinnert mich an „Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome (1972).

Schon damals ging es um die Frage, ob es noch fünf  v o r  oder  fünf  n a c h Zwölf war für die Bewältigung unserer Zukunft .

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Grenzen_des_Wachstums

A. Holm (26.07.2018)