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Volksbegehren

 „42 000 Schleswig-Holsteiner haben mit ihrer Unterschrift die Volksinitiative zum Schutz des Wassers unterstützt. Ziel war ein Wasserschutzgesetz, das sauberes Wasser für kommende Generationen schützt. Heute sollte…der Landtag über die Volksinitiative entscheiden. Doch der Ältestenrat kippte das Thema kurzfristig von der Tagesordnung. Bei der Initiative ist man empört – und bereitet sich nun notgedrungen auf ein Volksbegehren vor…“


Segeberger Zeitung, 27. März 2019

Die Aarhus-Konvention

Diese Konvention für Rechte im Umweltschutz gibt es seit 2001. Sie wurde von 47 Staaten (auch Deutschland) unterschrieben. Es handelt sich um den ersten Vertrag im Völkerrecht, der Bürgern Umweltschutz-Rechte erteilt. Beispielsweise müssen nun Behörden u.a. auf Antrag über den Zustand der Luft, des Wassers, des Bodens, der Landschaft, natürlicher Lebensräume und Artenvielfalt berichten.

Ferner muss die Öffentlichkeit bei Vorhaben mit erheblichen Umweltauswirkungen beteiligt werden.

Außerdem hat jede Person ein Widerspruchs- und Klagerecht, falls ihr der legitime Informationszugang verweigert wird oder wenn es Verstöße gegen umweltrechtliche Vorschriften betrifft.

Mehr Chaos, weniger Planung: Kieskuhlen sollten der Natur überlassen werden, fordert Segebergs Kreisnaturschutzbeauftragter Dr. Georg Hoffmann. Nach einem Jahr im Amt übt er auch Kritik: Bad Segeberg werde von Fledermäusen regiert. Und Behördenmitarbeiter sollten häufiger das Büro verlassen.

In den Kieskuhlen bei Bark und Wittenborn sind durch den Abbau von allein wichtige Feuchtbiotope entstanden. "Hinterlasst das Chaos", fordert deshalb der Kreisnaturschutzbeauftragte.

Kieler Nachrichten, 19.03.2019

Weiterlesen:

http://www.kn-online.de/Lokales/Segeberg/Kreis-Naturschutzbeauftragter-plaediert-fuer-mehr-Chaos-nach-dem-Kiesabbau

Hohe Kosten, Rechtsunsicherheit und Verzögerungen: Die IHK Nord fordert beim Gewässerschutz mehr Ausnahmen für Unternehmen. Der Zusammenschluss der norddeutschen Industrie- und Handelskammern beklagt, dass die Wirtschaft im Norden durch die strenge EU-Wasserrahmenrichtlinie gehemmt werde.

Von Christin Jahns , Kieler Nachrichten

Weiterlesen:

http://www.kn-online.de/Nachrichten/Wirtschaft/IHK-Nord-und-Wasserrahmenrichtlinie-Bremst-Gewaesserschutz-die-Wirtschaft

Lübecker Nachrichten, 11.03.2019

Immissionsmessungen nahe Asphaltmischwerk in Wahlstedt: Anwohner skeptisch

Sind Luft und Boden nahe der Industrie in Wahlstedt belastet? Ist das Asphaltmischwerk zu laut? Diesen Fragen gehen die Behörden nach Beschwerden nun nach. Bürger kritisieren „Laborbedingungen“ bei Lärm-Prüfungen.

Anwohner Christoph Mülker und Corda Jacobsen am Gartenzaun: Fachleute haben Lärm-Messungen im Heideweg vorgenommen.
Anwohner Christoph Mülker und Corda Jacobsen am Gartenzaun: Fachleute haben Lärm-Messungen im Heideweg vorgenommen. Quelle: Heike Hiltrop, LN, 12.03.2019

Zum Artikel: http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Immissionsmessungen-nahe-Asphaltmischwerk-in-Wahlstedt-Anwohner-skeptisch

Was atmest du? Das Ergebnis der großen Luftmessaktion

Wie sehr ist die Atemluft mit Stickstoffdioxid und Feinstaub belastet? Das wollte der NDR ("45 Min") mithilfe der Nutzerinnen und Nutzer herausfinden und hat die größte Luftmessaktion im Norden angestoßen.

Einzelheiten: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/Die-groesste-Luft-Messaktion-im-Norden,luft132.html

Tobis Peter, LN-online (25.01.2019)

„Fridays for future“: Unter diesem Motto lassen Schüler am Freitag den Unterricht ausfallen und demonstrieren. Ihr Ziel: Die Politik soll sich stärker im Kampf gegen den Klimawandel einsetzen. Der 15-Jährige Linus Steinmetz aus Göttingen erklärt im RND-Interview, warum er keine Angst vor einem Eintrag ins Zeugnis und über die Junge Union belustigt ist (weiter lesen...)


Lübecker Nachrichten, 07.02.2019

Anwohner aus der Nähe des Asphaltmischwerks in Wahlstedt beschweren sich seit Langem über die Emissionen des Betriebs, haben sogar ein Gutachten finanziert. Bisher ohne Erfolg. Sie fühlen sich von den Behörden im Stich gelassen. Die aber sehen keine erheblichen Belastungen der Anwohner. (mehr lesen...)

Lesen Sie dazu auch: AKTIONEN - ZUSCHRIFTEN, 13.02.2019