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Großeinsatz für die Feuerwehren aus Bad Oldesloe und Umgebung: Am Nachmittag ist eine Entsorgungshalle der Autoverwertung ... in der Industriestraße in Bad Oldesloe in Brand geraten und zerstört worden. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Oldesloe, Rethwischfeld, Poggensee, Seefeld sowie auch Reinfeld waren mit mehr als 100 Rettungskräften im Einsatz. [...]

Ein technischer Defekt verursachte vermutlich einen Brand beim Schrotthandel Borowski und Hopp. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz, verletzt wurde niemand [...]

(LN-online, 06.08.2015)
...weiterlesen "Oldesloe: Großfeuer zerstört Lagerhalle auf dem Schrottplatz"

Am 17.01.2019 gab es einen Erörterungstermin im BImSchG-Genehmigungsverfahren der Firma Andreas Rehn, Schrotthandel GmbH in der Holsteinstraße in Wahlstedt.

Das Treffen fand von 10.00 bis ca. 17.15 Uhr im Wahlstedter Rathaus statt.

Der Sitzungssaal war gefüllt bis zum letzten Platz. Anwesend waren neben dem Antragsteller und seiner Frau verschiedene Fachvertreter des Planungsbüros, mehrere Vertreter des LLUR und  je zwei Vertreter des Kreises und des örtlichen Bauamts, die Presse sowie Mitglieder der INITIATIVE WAHLSTEDT, deren Sachbeistand aus Hamburg und weitere interessierte Bürger.

...weiterlesen "Erörterungstermin zur Erweiterung der Firma Rehn"

Metallschrott

Ja, er kann!

Welche verheerenden Auswirkungen ein Vollbrand in der Wahlstedter Schrotthandelsfirma hätte, zeigt die Branddokumentation, die uns freundlicherweise Herr Koch zur Verfügung gestellt hat.

Natürlich ist die Größe des Wahlstedter Betriebes nicht mit der Firma TSR in Quenzsee / Brandenburg vergleichbar. Dennoch ist es wichtig, sich über die Brandgefahren zu informieren und Vorsorge zu treffen. Nicht jede Wehr ist für solche großflächigen Großbrände (mit verschiedensten Gefahrstoffen) in Betrieben ausgerüstet und vorbereitet.

Die Firma TSR Recycling GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen der REMONDIS-Gruppe. Am Quenzsee waren die örtlichen Feuerwehren überfordert. Beim mehrtägigen Einsatz wurden einige Feuerwehrleute verletzt.

Datei herunterladen:

UNW_Großbrand_Metallshredder-Quenzsee

Ergänzende Hinweise: (Wahlstedt, den 30.10.2018)

Uns liegt eine weitere Branddokumentation aus einer Autoaufbereitungsanlage aus Baden-Württemberg vor.

Dies ist der Brand, bei dem der dortige Bürgermeister einem Umweltbüro in Hamburg berichtet hatte, dass die Gemeinde auf den Kosten in Höhe von 2 Millionen Euro sitzen blieb, die beim Löscheinsatz von Hilfskräften, u.a. THW, Feuerwehren und Sanitätern, nicht abgedeckt waren.

Glück im Unglück: Eine Brandausbreitung auf das benachbarte Kompost- und Altholzverarbeitungswerk konnte verhindert werden.

Hauptsächlich Geschädigte waren die Landwirte der näheren Umgebung, deren angebaute Lebensmittel (u.a. Getreide, Kartoffeln) wegen der Schadstoffeinträge in den Boden nicht verkauft werden durften.

 

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ein Recycling-Unternehmer für Schrotthandel (Holsteinstraße) plant die Erweiterung des Betriebsgeländes. Künftig sollen jährlich über 34.000 Tonnen Abfälle umgeschlagen und Fahrzeuge und Fahrzeugteile (Elektrokabel und Katalysatoren) zerlegt werden.

Dadurch wird während der Betriebszeiten (von Montag bis Samstag von 6.00 bis 20.00 Uhr) der An- und Abtransport durch LKW zum/vom Betrieb, aber auch der Maschinenverkehr auf dem Gelände selbst, deutlich zunehmen.

Unter freiem Himmel will der Unternehmer Fahrgestelle und Schrott in kleinere Einheiten zerlegen. Elektrokabel will man schreddern. In einer eingehausten Anlage sollen Katalysatoren zerlegt werden (Dabei werden krebserregende Faserstoffe freigesetzt, die man durch spezielle Anlagen absaugen und filtern muss!).

Bei allen diesen Arbeitsgängen entstehen extrem hohe Lärmimmissionen durch Produktionsabläufe, störende Lichtimmissionen bei Dunkelheit sowie gesundheitsabträgliche Metallstäube und gefährliche Feinstäube (z.B. Dioxine, Furane, PAK usw.), z.B. aus PCB-lackierten Metallteilen.

Die Planungsunterlagen liegen bis zum 10.10.2018 im Rathaus oder  im LLUR (Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein) zur Einsicht aus.

Die INITIATIVE WAHLSTEDT hat hierzu Expertenrat eingeholt. Sie wird eine Stellungnahme und Einwände zu den Planungen (Einspruchsfrist bis einschließlich 24.10.2018) beim LLUR (Abt. technischer Umweltschutz, Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek) einreichen.

Schließen Sie sich mit Ihrer Unterschrift dieser/diesen  Stellungnahme/Einwänden an oder bringen Sie eine eigene Stellungnahme/eigene Einwände ein, um ein Maximum an Umweltschutz zu erreichen.

Unsere Stellungnahme/Einwände finden Sie auf unserer Internetseite

http://initiative-wahlstedt.de/musterbrief-zur-betriebserweiterung-des-schrotthandels-holsteinstrasse/

zum Download.

So können wir möglicherweise eine Nachbesserung der bisherigen Planung erwirken.

Helfen Sie mit, die Lebensqualität in Wahlstedt zu erhalten!

Mit freundlichen Grüßen von Ihrer INITIATIVE WAHLSTEDT.DE

Wahlstedt, den 8.10.2018

Download: Musterbrief - Zur Betriebserweiterung des Schrotthandels Holsteinstraße 2 (Open Office Format).

Absender:

An das

Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein – technischer Umweltschutz-

Hamburger Chaussee 25

24220 Flintbek

Betreff: AZ.: 580.40-71/60-092

STELLUNGNAHME UND EINWÄNDE ZUR BETRIEBSERWEITERUNG DER FIRMA

SCHROTTHANDEL  ANDREAS REHN, WAHLSTEDT, HOLSTEINSTRASSE 17

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland garantiert das Recht auf Leben, die körperliche Unversehrtheit (A 2, II GG) und das Recht auf Eigentum (A 14 GG) sowie Umweltschutz für unsere Nachkommen (A 20/20a GG).

Diese Rechte werden hier verletzt.

...weiterlesen "Musterbrief: Zur Betriebserweiterung des Schrotthandels Holsteinstraße, 2"