Springe zum Inhalt

Wahrscheinlich war der oben genannte Film unterhaltsamer als die seit Jahren wiederkehrenden Beschwerden von Anwohnern über die Immissionen des Asphaltmischwerks.

Ein Blick in das Immissionskataster der INITIATIVE WAHLSTEDT zeigt anschaulich, welche Belastungen betroffenen Bürgern zugemutet werden - unter anderem, weil das Wahlstedter Industriegleis in einem rechtslosen Raum agiert: Niemand betrachtet sich dafür zuständig und handelt entsprechend - nicht.

Kartendarstellung der Immissionsmeldungen im Wahlstedter Immissionskataster (Bild anklicken für Details)

Eine aktuelle Zuschrift vom 06.09.2019:

Wieder einmal ist es durch den widerlichen Gestank nach Teer (und sonstigem undefinierbarem Irgendetwas) nicht möglich, einfach nur seine Wohnräume zu lüften. Lebensqualität in Wahlstedt: Gleich Null! Vom Lärm bei der Zugentladung durch augen- und ohrenscheinlich unfähiges Personal brauchen wir gar nicht zu reden.

Die Stadt Wahlstedt muss sich schämen, was hier den Bürgern zugemutet wird!...

Diese E-Mail wurde von einem Kontaktformular von Initiative Wahlstedt (http://initiative-wahlstedt.de) gesendet

Weitere Einzelheiten in unserer tabellarischen Übersicht unter der RUBRIK "AKTIONEN - MELDUNGEN ZUM IMMISSIONSKATASTER"

„Der Klimawandel ist längst die Überlebensfrage der Menschheit. Wenn wir konsequent auf Klimaschutz insbesondere in Afrika setzen, bekämpfen wir auch Hunger, Armut und Fluchtursachen. Schon jetzt gibt es in der Sahel- und Tschadsee-Region 20 Millionen Klimaflüchtlinge.

Bekommen wir die Erderwärmung nicht in den Griff, werden nach Expertenschätzungen in den nächsten 20 Jahren 100 Millionen Menschen ihre Lebensgrundlage verlieren. Die Folge werden gewaltige Migrationsbewegungen sein.“

(LN online. 01.08.2019)

Weiterlesen:

https://www.ln-online.de/Nachrichten/Politik/Politik-im-Rest-der-Welt/Entwicklungsminister-Mueller-Nicht-nur-die-Verteidigungspolitik-hat-zusaetzliche-Aufgaben-zu-erfuellen

Untersuchungsbefund Grundwasser (Stand: 31.12.2000)

Messstelle: WAHLSTEDT-STREEMWEG

Die Nitratgehalte sind extrem erhöht und haben den Grenzwert nach TwVO überschritten.

Die deutlich erhöhten Kaliumgehalte weisen auf die Beeinträchtigung der Grundwasserbeschaffenheit durch die Landnutzung hin.

Gesamteinschätzung:
Der Einfluss der Landnutzung wird an dieser Messstelle sehr deutlich.

Relativ hohe Austräge aus den Flächen in Verbindung mit einem geringen Stoffrückhaltevermögen der Böden führen zu einer deutlichen Belastung des Grundwassers.

Einzelheiten unter dieser Quelle: http://www.umweltdaten.landsh.de/db/dbnuis?thema=trendmessstelle&lgd_nr=3925&ms_nr=10L60092002&name=WAHLSTEDT-STREEMWEG

WIE MÖGEN WOHL - KNAPP 20 JAHRE SPÄTER - DIE AKTUELLEN WERTE UNSERES GRUNDWASSERS SEIN?

Gesang des Amselmännchens

Ein Vogel tiriliert im Baum.

Jedoch Herr Müller hört es kaum.

Der Grund liegt nicht in dessen Ohr,

Vielmehr Verkehrslärm tönt davor.

Das Zischen, Hupen, Quietschen, Brummen

Lässt auch der Bienen Werk verstummen.

Der Frühlingsboten süßer Duft

Ist mancherorts total verpufft

Durch der Autos Abgasdunst.

Sogar der Sonnenstrahlen Gunst

Versteckt sich hinter diesem Nebel;

Der setzt dem Frühjahr einen Knebel.

Die Amsel schmettert auf dem Baum,

Doch Müller registriert es kaum.

Zuschrift eines Mitbürgers aus einem verkehrsbelasteten Gebiet (März 2019)

Die Eidelstedter Düfte waren früher jedem Hamburger ein Begriff.

Wahlstedter Düfte kennt vermutlich kein Hamburger.

Aber auch anderswo stinkt es Bürgern gewaltig, und schädlich ist es leider oft obendrein, wie Medien uns immer wieder berichten.

Hier ein aktuelles Beispiel: „Gestank in Teutschenthal“.

https://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/sendung831024_date-2019cfc646b_zs-1638fa4e.html

3700 Güterwaggons (Fassungsvermögen: je 55 Tonnen) könnte der Feinstaub füllen, der binnen eines Jahres in Deutschland in der Luft schwebt.

Ca. die Hälfte davon besteht aus Teilchen in der Größe unter 2,5 Mikrometer (Besonders gefährlich, da sie über die Lunge in den Blutkreislauf gelangen können).

Ultrafeinstaub (Partikel unter 100 Nanometer) halten Wissenschaftler für noch gefährlicher, weil sie bis ins Gehirn dringen können.

Falschinformationen brachte kürzlich Dieter Köhler (früher DGP; Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin) in Umlauf: Maßlos überschätzt seien die Gesundheitsgefahren, die durch Feinstaub und Stickoxide drohen. Geltende Grenzwerte seien nicht zu hoch, sondern zu niedrig.

Barbara Hoffmann (Umwelt-Epidemiologin, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) hält dagegen: „Die Grenzwerte für Feinstaub sind zu hoch.“ Hoffmanns Meinung stützt sich u.a. auf eine Studie der DGP mit 451 wissenschaftlichen Referenzen und dem Fazit, dass für die Bevölkerung in Deutschland bislang kein optimaler Schutz vor Erkrankungen besteht, die durch Luftverschmutzung verursacht werden.  

Neu zugelassene Benzin-Direkteinspritzer gelten als besonders umweltfreundlich. Sie sparen bis zu 15 Prozent Treibstoff. EMPA (Schweizer Forschungsinstitut) stellte fest, dass diese Autos - in der Regel bisher ohne Filtereinbau - 64mal so viel Ultrafeinstaub ausstoßen wie ein Euro-5-Diesel mit Partikelfilter. 

Ultrafeinstaub ist besonders geeignet, Giftstoffe in den Körper zu leiten. Bei Autoabgasen sind „genotoxisch wirkende PAK“ (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) beteiligt, ebenfalls giftige Metalloxide.

Wolfgang Junkermann (Institut für Technologie, Karlsruhe): „Kohlekraftwerke und Raffinerien sind die stärksten Einzelquellen  für ultrafeine Partikel.“

Beispiel des Kohlekraftwerks Boxberg (Lausitz): Bis zu 85 000 Partikel pro Kubikzentimeter hat Junkermann in der Abluft gezählt. „Solche Partikel greifen in den Wasserkreislauf ein. Sie können Trockenheit, aber auch Starkregen hervorrufen.“

A. Holm

      (Quelle: DER SPIEGEL NR. 6/2.2.19, Seite 102-105)

Liebe Mitstreiter, Interessierte, Sympathisanten, Spender und Kritiker (*) unserer Website,

(*) das weibliche Geschlecht ist automatisch eingeschlossen)

wir sind gespannt, welche Früchte unser Bemühen um Lebensqualität, Biodiversität und Nachbarschaftsverträglichkeit bei Bauvorhaben in und um Wahlstedt tragen wird.

Wir gehen mit der Hoffnung ins Jahr 2019, Impulse für nachhaltiges und umweltbewusstes Denken gegeben zu haben.

Ihr vielfältiges Echo spornt uns zum Weitermachen an.

Bitte denken Sie daran, dass Sie bis zum 03.01.2019 Gelegenheit haben, Ihre Stellungnahme zur Ansiedlung von Windkraftanlagen abzugeben. Anregungen sowie einen Musterbrief dazu finden Sie auf unserer Website unter dem entsprechenden Stichwort.

Vielleicht trifft auch der Erörterungstermin zur Erweiterung des Schrottunternehmens Rehn am 17.01.2019 (10.00 Uhr, Rathaus) Ihr Interesse.

Über Ihre Teilnahme an unserem nächsten Stammtisch am 19.01.2019 würden wir uns freuen.

Wir danken allen Adressaten für die fleißige Mitarbeit, das breite Interesse, die erhebliche Spendenbereitschaft, das Verständnis und die Kritik an unserem Einsatz für mehr Lebensqualität in unserer Umgebung.

Wir wünschen Ihnen eine fröhliche Weihnachtszeit und ein gesundes und glückliches Jahr 2019.

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“ (Václav Havel)

Ihre INITIATIVE WAHLSTEDT

Haben Sie schon einmal unter der Rubrik...

→ AKTIONEN Immissionskataster → Meldungen zum Immissionskataster

gelesen, was aufmerksame Mitmenschen in unserer Lebensumwelt wahrnehmen?

Teilen auch Sie uns Ihre Beoachtungen mit unter:

→  → → info@initiative-wahlstedt.de

Dr.-Hermann-Lindrath-Straße, 30.11.2018